Zwischenstand Projekt Breitbandausbau

Im März hatten die Gemeinderäte der Stadt Murrhardt, sowie der Gemeinden Althütte, Großerlach und Sulzbach an der Murr das Angebot der Telekom Deutschland GmbH zum Ausbau der Breitbandversorgung in den vier Kommunen in Höhe von 24,56 Millionen Euro angenommen.

Auf Grundlage des Angebots wurden die Unterlagen für die Beantragung des finalen Förderbescheids der Bundesrepublik Deutschland vorbereitet. Nach einer erforderlichen umfangreichen Vorprüfung konnten Anfang Juni die erforderlichen Unterlagen bei der ateneKOM, Berlin, die als Projektträger des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur die Fördermittel verwaltet, eingereicht werden.

Das Prüfverfahren der ateneKOM nimmt erfahrungsgemäß einige Wochen in Anspruch. Daher erwarten die vier Projektkommunen nicht vor August einen schriftlichen Bescheid aus Berlin. Sobald der finale Förderbescheid der Bundesregierung vorliegt, kann auch beim Land Baden-Württemberg ein finaler Zuschussbescheid beantragt werden. Insgesamt erwarten die vier Kommunen eine Bundes- und Landeszuwendung von bis zu 22,1 Millionen Euro.

Erst wenn die finalen Förderbescheide aus Berlin und Stuttgart vorliegen, kann der Zuwendungsvertrag und damit die finale Beauftragung der Telekom Deutschland GmbH für den Breitbandausbau unterzeichnet werden. Denn die Förderung durch Bund und Land bilden die wesentliche Finanzierungsgrundlage für das Breitbandprojekt. Die Projektkommunen hoffen, dass nach den Sommerferien beide Bescheide vorliegen und zu Beginn des Herbstes der Vertrag mit der Telekom Deutschland GmbH unterzeichnet werden kann. Mit Unterzeichnung des Zuwendungsvertrages beginnt dann die Realisierung, für die die Telekom Deutschland GmbH einen Zeitraum von 48 Monaten veranschlagt. Die Arbeiten können daher bis Ende 2024 dauern.

Bürgermeister
Reinhold Sczuka

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Unsere Gemeinde ist beim Projekt „Blühender Naturpark“ Schwäbisch-Fränkischer Wald dabei

tl_files/bilder/00_NPSFW_Bluehender_NP_Postkarte.jpgIm Rahmen des Projekts „Blühende Naturparke Baden-Württemberg“ werden in allen sieben Naturparken des Landes Flächen mit heimischen Wildblumen angelegt. Hintergrund ist der drastische Rückgang der bestäubenden Insekten infolge von Nahrungsquellen- und Lebensraumverlust durch intensive Nutzung von Boden und Vegetation. Ein weiterer Aspekt ist, dass unsere heimische Insektenwelt an bestimmte Pflanzenarten angepasst sind – und diese Artenvielfalt nimmt in unserer Landschaft immer weiter ab. Für alle bestäubenden Insekten ist ein ausreichendes Angebot an Nektar und Pollen vom Frühjahr bis in den Herbst hinein jedoch lebensnotwendig. Wenn Wildblumenwiesen, blühende Sträucher sowie Ackerwildkräuter schwinden, finden Insekten zu wenig Futter.


Aus diesem Grund beteiligt sich unsere Gemeinde am Projekt Blühender Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Dabei werden die Teilnehmerkommunen durch die Naturparkgeschäftsstelle und die Biologen Karin und Martin Weiß aus Kirchheim / Ries begleitet und beraten. So finden zur Vegetationsperiode sogenannte Bauhoftrainings statt. Das sind Seminare für Bauhofmitarbeiterinnen und Bauhofmitarbeiter, in welchen auf die Vorbereitung der Böden, die Pflege der Flächen und die Entwicklung von naturnahen Wildblumenwiesen eingegangen wird. Wichtig ist zu wissen, was es mit gebietsheimischem Saatgut auf sich hat, wo der Unterschied zwischen ein- und mehrjährigen Blumen liegt und warum Geduld ein wichtiger Faktor ist.
Doch nicht nur für die Bauhöfe ändert sich durch den Blühenden Naturpark das Pflegemanagement, auch für Sie, die Bevölkerung, wird es zunächst eine Umstellung für die Augen sein. Hier gilt: Geduld haben, der Natur eine Chance geben sich zu entfalten und offen sein für eine neue Ästhetik, denn Wachstum braucht Zeit.
Welche Flächen in unserer Gemeinde in Blühflächen umgestaltet werden, können Sie an den bunten Feldschildern erkennen.


Dieses Projekt wird gefördert durch den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald mit Mitteln aus dem Sonderprogramm des Landes Baden-Württemberg zur Stärkung der Biologischen Vielfalt sowie mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Lotterie Glücksspirale.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Gemeindeverwaltung oder beim Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald unter www.naturpark-sfw.de.